m Bei Ausdruck bitte vorher auf Querformat einstellen  -  Besuchen Sie auch meine Hauptseite www.panikattacken.at Angststörungen nach dem ICD-10 Das ICD-10 (das internationale Diagnoseschema der Weltgesundheitsorganisation) unterscheidet zwei Gruppen von Angststörungen (analog dem früheren ICD-9, das zwischen den Phobien und der Angstneurose unterschieden hatte) und bei jeder Gruppe wiederum mehrere Untergruppen: F40  Phobische Störung         F40.0  Agoraphobie                    F40.01  Agoraphobie ohne Panikstörung                    F40.01  Agoraphobie mit Panikstörung         F40.1  soziale Phobien         F40.2  spezifische (isolierte) Phobien F41  Sonstige Angststörungen         F41.0  Panikstörung         F41.1  generalisierte Angststörung         F41.2  Angst und depressive Störung, gemischt         F41.3  sonstige gemischte Angststörungen Angststörungen sind bei Frauen (noch vor Depressionen) die häufigste, bei Männern (nach dem Alkoholmissbrauch) die zweithäufigste psychiatrische Störung. Laut Studien leiden aktuell 9 %, im Laufe des Lebens (je nach Studie) 15-28 % der Bevölkerung unter einer Angststörung. Angststörungen sind oft die “Einstiegsstörung” in weitere psychische Störungen wie Depressionen, Alkohol- oder Medikamenenabhängigkeit und können ohne Behandlung bis zur völligen Schul- und Berufsunfähigkeit führen.                                              Angststörungen: ein kurzer Überblick nach dem internationalen ICD-10 und dem amerikanischen DSM-IV-TR  Bei Ausdruck bitte vorher auf Querformat einstellen  -  Besuchen Sie auch meine Hauptseite www.panikattacken.at meine Bücher Angststörungen nach dem neuen amerikanischen DSM-V Das DSM-V (das neue psychiatrische Diagnoseschema in den USA) beschreibt folgende Angststörungen: Panikstörung  Generalisierte Angststörung Agoraphobie Soziale Angststörung (soziale Phobie) Spezifische Phobie Substanz-/Medikamenteninduzierte Angststörung Angststörung aufgrund eines anderen Krankheitsfaktors Störung mit Trennungsangst Selektiver Mutismus Aufgrund dieser neuen Einteilung zählen die akute und die posttaumatische Belastungsstörung sowie die Zwangsstörung nicht mehr so wie früher zu den Angststörungen.   Das Taschenbuch für Betroffene     Das Buch für Fachleute                                                         bzw. anspruchsvolle “Laien”