m Bei Ausdruck bitte vorher auf Querformat einstellen  -  Besuchen Sie auch meine Hauptseite www.panikattacken.at Soziale Phobie  F41.1 Eine soziale Phobie besteht in der deutlichen Furcht, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen oder sich unpassend oder peinlich zu verhalten, oder in der deutlichen Vermeidung derartiger Situationen. Diese Ängste treten in sozialen Situationen auf, wie Essen oder Sprechen in der Öffentlichkeit, Begegnung von Bekannten in der Öffentlichkeit, Hinzukommen oder Teilnahme an kleinen Gruppen, wie z.B. Partys, Konferenzen oder in Klassenräumen. In den gefürchteten Situationen treten mindestens zwei der 14 Angstsymptome wie bei einer Agoraphobie auf (siehe dort) sowie zusätzlich oft noch eines der folgenden Symptome: Erröten oder Zittern, Angst zu erbrechen, Harn- oder Stuhldrang bzw Angst davor (durch derartige Symptome bzw. Befürchtungen wird die Angst, unangenehm aufzufallen, noch erheblich verstärkt). Das amerikanische psychiatrische Diagnoseschema DSM-IV-TR unterscheidet zwei Arten von sozialer Phobie: Spezifische Sozialphobie (Sozialphobie vom Leistungstyp): Angst vor bestimmten sozialen Situationen, in denen eine Leistung im weitesten Sinn zu erbringen ist (Prüfung, Vortrag, Präsentation, Essen, Schreiben, sportliche oder künstlerische Präsentation). Generalisierte Sozialphobie (”Soziale Angststörung”): Angst vor vielen sozialen Situationen: vor Leistungssituationen und vor ganz normalen sozialen Interaktionen (z.B. bei Gesprächen, Kontakten mit dem anderen Geschlecht). Es bestehen mangelnde soziale Fertigkeiten und eine allgemeine soziale Unsicherheit oder die an sich vorhandenen sozialen Fertigkeiten werden aus Angst vor den Reaktionen der anderen nicht eingesetzt.     Soziale Ängste: Angst vor kritischer Beurteilung und sozialer Ablehnung Bei Ausdruck bitte vorher auf Querformat einstellen  -  Besuchen Sie auch meine Hauptseite www.panikattacken.at meine Bücher www.panikattacken.at/sozialphobie www.panikattacken.at/soziale_phobie